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Dentales Röntgen

Mit Hilfe des Zahnröntgens ist es möglich Aufnahmen von Zahnwurzeln anzufertigen, um Erkrankungen im Bereich der Wurzeln zu erkennen.

Eine der häufigsten Erkrankungen von Zähnen ist die resorptive Läsion „RL“. Bei Katzen tritt die Erkrankung deutlich häufiger auf als bei Hunden und wird als FORL „feline odontoklastische resorptive Läsion“ bezeichnet.

Hierbei demineralisiert die Zahnsubstanz, sodass die Zähne brüchig werden. Häufig brechen die Zahnhälse ab, sodass die Wurzel mit offenen Nervenenden im Kiefer übrig bleiben und hochgradigen Schmerz hervorrufen. Hierbei zeigen Katzen häufig eine reduzierte Akzeptanz von Trockenfutter oder weisen einen erhöhten Speichelfluss auf. Desweiteren klappern sie häufig schmerzbedingt mit den Zähnen. Mithilfe des dentalen Röntgens kann man unter Narkose die betroffenen Zähne identifizieren und restlos entfernen, denn das ist die einzige Therapiemethode einer „RL“.

Weitere Fälle für dentales Röntgen sind Zahnfrakturen. Häufig gibt es Fälle, bei denen Zähne teilweise abbrechen und es ungewiss ist, ob das betroffene Tier Schmerzen hat oder nicht. Mithilfe des Röntgens kann man genau sehen, ob die Zahnpulpa betrofffen ist und der Zahn gezogen werden muss.